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6 Tipps wie Du die Richtige Hundeschule findest

Der Besuch einer guten Hundeschule sollte für jeden Hund und Halter Pflicht sein. Eine solide Hundeausbildung bzw. Hundeerziehung gemeinsam mit einem kompetenten Hundetrainer bildet die Basis für ein unkompliziertes und glückliches Hundeleben. Das Hundetraining einer guten Hundeschule sollte Hund und Halter die wichtigsten Methoden der Hundeerziehung lehren und vor allem Spaß machen.

Die Hundeerziehung in der Hundeschule sorgt dafür, dass sich der Hundehalter später überall in der Öffentlichkeit ohne Probleme mit seinem Hund bewegen kann. Gleichzeitig sorgt ein kontinuierliches Hundetraining für die Auslastung des lernwilligen Hundes. Denn Hunde möchten Aufgaben lösen, benötigen Lernerfolge und Lob. Ein kompetenter Hundetrainer einer erfahrenen Hundeschule gibt dem Hundehalter wichtige Tipps und Hausaufgaben mit nach Hause, so dass Hund und Halter gemeinsam bis zur nächsten Schulstunde üben können.

Die Hundeausbildung besteht sowohl aus theoretischer Wissensvermittlung als auch (überwiegend) aus praktischen Übungen.

Hundeschulen bieten Hundetraining und Hundeerziehung als Einzel- oder Gruppenkurse an. Ein wichtiger Bestandteil der Hundeerziehung im Frühstadium ist die Sozialisation von Hundewelpen. Wer mit seinem Hund oder Welpen eine Hundeschule aufsuchen möchte, sollte beim ersten Schultag einen Impfpass und den Nachweis einer abgeschlossenen Haftpflichtversicherung mitbringen.  Die meisten Hundeschulen bieten einen ersten Schnuppertag kostenlos an.

Wie finde ich die richtige Hundeschule

Das Finden der richtigen Hundeschule ist oft ein großes Problem für frische Hundehalter. Nach welchen Kriterien soll die Hundeschule ausgewählt werden? Folgende Punkte sollten bei der Wahl der richtigen Hundeschule berücksichtigt werden:

  1. Welcher Erziehungsstil wird angewandt? Gewaltfrei oder autoritär? (alte Hundeschule, z.B. Arbeit mit dem Halsband/Hundeleine oder ohne gewaltsame Einwirkung). Hier gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen und Ansatzpunkte. Nimm dir die Zeit und prüfe die Hundeschule. Lasse dir die Methoden der Hundeerziehung von einem Hundetrainer erklären, bevor du dich für die Hundeausbildung in einer Hundeschule entscheidest. Moderne Hundeschulen arbeiten fast ausschließlich nach dem Belohnungsprinzip der positiven Verstärkung. Das bedeutet: Wenn der Hund etwas richtiggemacht, bekommt er eine Belohnung. So soll korrektes Verhalten bestärkt werden. Gewaltsame Sanktionen lehnen die meisten Hundeschulen ab, weil dadurch das Vertrauen des Hundes zum Halter beeinträchtigt wird. Denn schließlich sollte das die Grundvoraussetzung zum gemeinsamen und erfolgreichen Lernen sein.
  2. Wie viele Teilnehmer haben die Gruppenstunden? Gerade zu Beginn ist die Gruppenausbildung sehr wichtig, weil die Hunde wichtige Sozialkontakte zu anderen Hunden sammeln sollten. Aus diesem Grund kommt zu Beginn der Hundeausbildung nur ein Gruppenkurs in Frage. Achte darauf, dass nicht zu viele Gruppenteilnehmer in einer Gruppe sind. Dadurch verschlechtert sich der Lerneffekt für Hund und Halter.  
  3. Finde heraus, ob das Hundetraining nur auf einem Hundeplatz stattfindet oder auch außerhalb. Gute Hundeschulen gehen mit Ihren Schülern auch in den Wald, in die Stadt, fahren Bus und gehen ins Restaurant. Sie lehren alltagsnah und praxisnah. Schließlich soll der Hund die Regeln ja nicht nur auf dem künstlichen Übungsplatz beherrschen, sondern vor allem im realen Leben auf der Straße. Frage den Hundetrainer der Hundeschule, ob auch diese Trainingsmethoden angewandt werden.  
  4. Hundetrainer oder Hundelehrer kann jeder werden. Hierzu muss man keine anerkannte Ausbildung absolviert haben. Im Grunde reicht ein Gewerbeschein aus, um eine Hundeausbildung anbieten zu können. Diese Tatsache erfordert es, mehr über die Qualifikationen der Hundetrainer zu erfahren. Eine gute Hundeschule sollte natürlich über einen großen Erfahrungsschatz verfügen. Erkundige dich nach dem Werdegang der Hundetrainer. Frag, wie lange die Mitarbeiter der Hundeschule bereits aktiv sind und bitte um Referenzen (z.B. Zeitungsartikel, Mitgliedschaften, besondere Leistungen/Auszeichnungen, etc.). Frage andere Teilnehmer der Hundeschule.  
  5. Vergleiche die Preise. Auch unter Hundeschulen gibt es überteuerte Angebote.  
  6. Sonstige Kriterien sind: Sauberkeit der Übungsplätze, Erreichbarkeit, Unterrichtszeiten, Sympathie.  

Wichtig für Welpenbesitzer: Such rechtzeitig nach einer passenden Hundeschule, noch bevor der Welpe bei dir einzieht.

Hundeerziehung in der Welpenspielstunde

Für junge Welpen bieten alle Hundeschulen spezielle Welpenkurse an. Hier können Hunde i.d.R. im Alter ab 8 Wochen teilnehmen. Je jünger die Welpen sind, desto intensiver wird die Prägung sein.  

Die Hundeerziehung in der Welpenspielstunde ist in erster Linie von Spiel und Spaß geprägt. Die Welpen toben und tollen auf unterschiedlichen Böden (z.B. Steine, Sand, Gras) und mit diversen Gegenständen (Spielzeugen). Hierbei lernen sie andere Welpen kennen und erfahren Sozialkontakte zu anderen Hunden und Menschen, die für das weitere Leben sehr wichtig sind. Hunde ohne Sozialisation bzw. Sozialkontakte werden häufig zu Beißern und aggressiven Hunden, weil sie den Umgang in der Gesellschaft nicht gelernt haben.

Die Hundeerziehung im Welpenkurs verhindert dies.

Weitere wichtige Inhalte sind die Grundgehorsamkeitsübungen wie „Sitz“, „Platz“, „Hier“, „Fuß“ und „Aus“. Die Welpenspielstunde findet an 1-2 Stunden in der Woche statt. Meistens handelt es sich um offene Stunden ohne Kursverpflichtung. Die erste Schnupperstunde ist i.d.R. kostenfrei.

Hundeausbildung in Junghundkursen

Die Hundeausbildung im Junghundkurs baut auf die Hunderziehung des Welpenkurses auf. Das Hundetraining für Junghunde beginnt meistens ab der 16. Woche. In diesem Kurs werden die Grundkommandos „Sitz“, „Platz“, „Hier“, „Fuß“ und „Aus“ konditioniert und unter Ablenkung geübt. Zusätzlich lernen die jungen Hunde das Laufen an der Leine.

Erste Übungen werden in der Stadt und im freien Gelände geübt.

Hundeerziehung für Problemhunde

Hundeerziehung für Problemhunde gibt es in jeder Hundeschule. Dieses spezielle Hundetraining umfasst ein sehr intensives Einzel-Hundetraining mit einem sehr erfahrenen Hundetrainer.

Problemhunde sind beispielsweise Hunde die,

  • nicht alleine bleiben und unter Trennungsanst leiden
  • ständig an der Leine zerren
  • nicht Fuß gehen wollen  
  • ständig andere Menschen und Hunde anbellen  
  • springen, bellen und toben, wenn sie vor dem Einkaufsladen warten sollen  
  • andere Menschen anspringen  
  • immer während der Autofahrt bellen  
  • alles vom Boden aufnehmen und fressen  
  • aggressiv sind  
  • ängstlich sind
  • nicht gehorchen
  • unkontrolliert jagen
  • u.v.m.  

Leitfaden zum Hundetraining

Bevor Du das Hundetraining beginnst, ist es am besten, dass Du darüber einige Dinge erfährst. In der heutigen Zeit findest Du viele Arten von Hundetraining und dies an vielen verschiedenen Orten. Diese Trainings variieren im Preis und jeder Trainer hat etwas anderes zu bieten.

Die erste Art von Hundetraining ist bekannt als Welpen Vorschule. Dies ist ein Hundetraining für Welpen, die etwa 6 Wochen bis 5 Monate alt sind. Diese Welpen Vorschulklassen dauern in der Regel nicht mehr als 6 bis 8 Wochen. In diesen Trainings wird Deinem Welpen im Wesentlichen gelehrt, wie man mit Menschen und anderen Welpen sozialisiert. Hier beginnt auch Dein Welpe zu lernen, wie man sich hinsetzt, an einem Ort bleibt und wie man kommt.

Die zweite Art von Hundetraining ist für die Hunde gedacht, die mindestens 5 Monate alt sind. Diese Art von Hundetraining ist bekannt als das grundlegende Hundetraining. Die Dauer dieser Klassen beträgt in der Regel etwa 8 bis 10 Wochen. Dies ist der Grundkurs, wo dein Hund die Kunst gelehrt wird, richtig an der Leine zu gehen, zu sitzen, zu bleiben, zu kommen und zu fressen.

Die dritte Art des Hundetrainings ist bekannt als die Zwischenausbildung. Dieses Hundetraining zielt darauf ab, den Hund vor allem die gleichen Dinge zu unterrichten, die in der Grundausbildung gelehrt wurden, jedoch in einer detaillierteren Form. Hier wird dem Hund trainiert, für eine längere Zeitspanne zu bleiben und es wird gelehrt, den Befehlen zu folgen, die von anderen Leuten gegeben werden.

Die Zwischenausbildung dauert in der Regel etwa 8 bis 10 Wochen und ist für diejenigen gedacht, die nicht weniger als 5 Monate alt sind. Es ist wichtig, dass der Hund sein grundlegendes Hundetraining absolviert hat oder an die grundlegenden Befehle gewöhnt ist, die vom Besitzer gelehrt werden konnten.

Die nächste Art der Schulung ist bekannt als das erweiterte Hundetraining. Hier ist der Kurs ganz ähnlich zu seinem vorherigen, d. h. das Zwischenhundetraining, mit Ausnahme der Tatsache, dass diesmal alles genauer ist. Hier wird dem Hund beispielsweise beigebracht, wie er sitzen bleibt, ohne dass er Dich sieht.

Diese Schulung dauert ca. 8 bis 10 Wochen und ist für die Hunde gedacht, die ihre Fortbildung absolviert haben. Hier werden die Hunde auch ausgebildet, um neben ihren Besitzern ohne Leine zu gehen. Darüber hinaus bereitet dieser Kurs allmählich den Hund für den letzten Kurs vor.

Um diesen letzten Kurs zu bestehen, wird Dein Hund die 10 notwendigen Aspekte unterrichtet.

Dieser Kurs ist für die Hunde gedacht, die alle bisherigen Kurse abgeschlossen haben. Der Test ist ziemlich hart und kann nur abgeschlossen werden, wenn der Hund wirklich gut ist. Je nachdem, wie Dein Hund drauf ist, kann der Kurs für mehrere Wochen dauern.

Halte diese Informationen im Auge, solltest Du in der Lage sein, das Hundetraining natürlich am besten im Sinne Deines Hundes zu entscheiden. Jedoch kannst Du auch die Meinung eines Hundetrainers einholen, um mehr zu erfahren. Viele Trainer beraten Dich kostenlos.

Das richtige Halsband

Ob Du Deinem Hund durch ein Hundetraining etwas lehrst oder Du Deinen Hund so leben lässt, wie er ist, Hundehalsbänder und Riemen stellen eine wichtige Rolle für alle Hunde dar. Hundehalsbänder sind heutzutage in allen Formen, Größen und Designs erhältlich. Ein Hundehalsband kann ebenso mit einem Aufdruck Deiner Anschrift versehrt sein, damit der ehrliche Finder Deinen Hund wieder zu Dir nach Hause bringen kann.

Mit solch einer umfangreichen Auswahl an Hundehalsbänder, das passende Band für Deinen Hund zu finden, kann dem ein oder anderen schon ein paar Nerven kosten. Das Halsband sollte anhand des Verhaltens Deines Hundes gewählt werden. Für einen eher gefügigen Hund ist ein Halsband aus einem weichen Tuch gewissermaßen geeignet. Auf der anderen Seite muss ein hartnäckiger Hund durch einen schnellen Ruck eines Stachelhalsbands eingeschränkt werden. Ein Hundetrainer kann Dir sicherlich einen guten Tipp geben, um das passende Hundehalsband für Deinen treuen Hundekumpel zu finden.

Die Schnalle ist die gängige Art von Hundehalsband. Ein breites Tuch kann hierbei gut verwendet werden, um die Schnalle des Halsbandes, mit einer Vielzahl von Farben und Designs zu schmücken. Der Name Deines Hundes kann aus Liebe zum Hund auf das Halsband genäht werden. Wie bei einem Gürtel besteht die Schnalle aus einer Folge von Löchern und kann hierdurch fixiert werden, um die gewünschte Größe zu erreichen.

Eine weitere Art ist ein Stachelhalsband oder auch Dressurhalsband, das sehr hilfreich sein kann, wenn Dein Hund zu einem gewissen Grad störrisch ist und in der Regel hart an der Leine zieht. Ein Stachelhalsband hat vertikale Metallzinken, die im Bereich der Innenseite des Halsbands gleichmäßig verteilt sind. Beim Zerren des befestigten Gurtes stoßen den Stachel auf den Hals Deines Hundes, auf diese Weise verlangsamst Du seine chaotischen Aktionen.

Vielleicht klingt der Ausdruck „Stachelhalsband“ ein bisschen hart für Dich. Trotzdem, wenn Du es richtig verwendest, verursachen Stachelhalsbänder keineswegs irgendwelche Schäden für den Hund und sind viel sicherer als andere Arten von Hundehalsbänder.

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Klicker-Hundetraining

Unter Klicker-Hundetraining versteht man Hundeerziehung mit einer technischen Hilfe, einem Klicker. Ein Klicker ist ein Metallplättchen in einem kleinen Plastikkästchen (Kackfrosch). Drückt man mit einem Finger auf das Metallplättchen entsteht ein lautes, kurzes und klares

„Klick-Geräusch“. Mit Unterstützung von diesem Geräusch kann der Hund besser erzogen werden, weil er dieses Klicken besonders deutlich wahrnehmen kann und er besser lernt zu reagieren. Bei der Hundeausbildung mit einem Klicker kommt es darauf an, dass das Klickgeräusch grundsätzlich als positive Bestärkung eingesetzt wird, so dass der Hund lernt, etwas Positives mit dem Klicker zu assoziieren.  Erst dann kann es als wirksame Erziehungshilfe fungieren. Ein Klicker ist eine optimale Kommunikationshilfe zwischen Hund und Halter. Ein spezielles Klicker-Hundetraining wird in fast jeder Hundeschule angeboten. Ob in Berlin, Köln, München, NRW oder Bremen – frage den Hundetrainer einer Hundeschule in deiner Nähe.

Sonder-Hundeausbildung

Professionelle Hundetrainer bieten meist mehr als die klassische Hundeerziehung an. Hier ist ein Überblick über weitere Angebote im Bereich Hundeschule, Hundetraining und Hundeausbildung:

  • Begleithundeprüfung  
  • Wach- und Schutz-Hundeausbildung  
  • Hundeschule für Film-Hundeausbildung  
  • Hundeschule und Hundetraining für Fährtenhundeausbildung  
  • Hundeschule mit Kind und Hund-Kurse

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